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Die Verwandlung
[Franz Kafka]
Biss zum Morgengrauen [ Stephenie Meyer ]
Buntschatten und Fledermäuse [ Axel Brauns ]

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Romane

Die Verwandlung [ Franz Kafka ]

"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt."

Und genau darüber handeln die folgenden 6o Seiten. Die Familie Samsa ist geschockt über Gregors Verwandlung, sie ekeln sich sogar vor ihm. Dieser kann sich nicht einmal verständigen und wird von Tag zu Tag immer mehr zu dem Insekt, welches er darstellt.
Toll geschrieben, traurig, fesselnd bis zur letzten Seite. Ich verstehe die Leute nicht, die Kafkas "Verwandlung" als 'langweilig' bezeichneten.

Note: 1.
17.8.08 12:49


Spieltrieb [ Juli Zeh ]

Die vierzehnjährige Ada, Protagonistin des Romans, kommt nach einem Schulverweis auf das Ernst-Bloch-Gymnasium, auf dem sie Alev kennenlernt, der ihr in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich ist. So bezeichnen sie beide sich als Urenkel des Nihilismus. Sie verkörpern einen radikalen Werte- und Moralverfall, weiter noch: sie verneinen sogar deren Existenz. Sie entwickeln ein gefährliches Spiel, in der die Berechenbarkeit des Einzelnen überprüft wird. Wie weit kann man andere, auf der Grundlage, dass keine Werte existieren, manipulieren? Wie weit kann man gehen, wenn das ganze Leben bloß ein Spiel ist?

Ein hochinteressantes Buch, bei dem ich mich noch bis zur letzten Seite fragte, was ich davon zu halten habe.

Note: 2.

17.8.08 12:29


Biss zum Morgengrauen [ Stephenie Meyer ]

"Es gab drei Dinge, denen ich mir absolut sicher war:

Erstens, Edward war ein Vampir.
Zweitens, ein Teil von ihm - und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete nach meinem Blut.
Und drittens, ich war Bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt."

Die junge Bella zieht aus dem sonnigen Phoenix zu ihrem Vater, ins verregnete Forks, das ihr so verhasst ist. Nie hätte sie sich träumen lassen, welche Wendung ihr Leben nimmt, als sie in ihrer neuen Schule Edward Cullen kennenlernt und sich in ihn verliebt. Als sie feststellt, dass sie es mit einem Vampir zu tun hat, ist ihr sogar dies egal: Alles was sie möchte, ist, mit ihm glücklich werden.
Ein wunderschönes und sehr spannendes Buch über eine tiefe Liebe, die einen bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht.

Note: 1.
Gelesen: 21.o6.-25.o6.'08.

 

7.7.08 21:48


Buntschatten und Fledermäuse [ Axel Brauns ]

"Alle Herausforderungen meines Lebens hatte ich gemeistert, nur an einer Aufgabe war ich gescheitert: Gefühle kann man nicht auswendig lernen."

Mit einer einfühlsamen und kindlichen, zum Protagonist passenden, Sprache bringt einem Axel Brauns die Welt eines autistischen Kindes näher. Vielleicht waren meine Erwartungen nach seinem tollen Buch 'Kraniche und Klopfer' zu groß gewesen, aber dieses hier hat mich wenig gefesselt.

Note: 3.
7.7.08 21:46


Irrungen, Wirrungen [ Theodor Fontane ]

Kann eine Liebe zwischen Adel und Bürgertum im Wilhelminischen Zeitalter überleben? Laut Fontanes Buch nicht, weder die einfache aber liebenswürdige Lene, noch der adelige Botho hatte wirklich Entscheidungsmöglichkeiten, ohne von der Gesellschaft verstoßen zu werden. Dennoch kritisiert Fontane in Irrungen, Wirrungen die Ständeunterschiede und das Klubleben des damaligen Militär. Eine Lektüre, die früher als "grässliche Hurengeschichte" bezeichnet wurde.
Mich hat sie gelangweilt.

Note: 4.
7.7.08 21:44


Kraniche und Klopfer [ Axel Brauns ]

Von den ersten Seiten an hat Axel Brauns es geschafft, mich mit seiner seltsamen Schreibweise in seinen Bann zu ziehen. Das Buch handelt von dem kleinen Mädchen Ada, das mit seinem Bruder und seiner Mutter in einem mit Müll vollgestopften Haus aufwächst, da die Mutter dem eigenen Sammelwahn nicht Einhalt gebieten kann. Ada muss täglich neue Lügen erfinden, damit keiner in der Welt der Klopfer, so nennt seine Mutter andere Menschen, das Geheimnis des Elternhauses lüftet. Obgleich wütend darüber, dass seine Mutter ihr Versprechen, das Haus zu entmüllen, nicht einhält, lässt Ada sich nicht von einem Sog der Verzweiflung nach unten ziehen. Auch nicht, als sein Bruder stirbt. Denn die Kraniche im nahegelegenen Wald sind ein Hoffnungsschimmer.

Note: 1+.
7.7.08 21:43


Die Perlenkönigin [ Margaret Skjelbred ]

Eine Geschichte, wie in Watte gepackt.
Unheimlich einfühlsam wird Seite für Seite ein neues Puzzleteil aufgedeckt, so dass sie sich am Ende zu etwas Ganzem fügen.
"Schön" wäre aufgrund des schrecklichen Inhalts das falsche Wort, aber Margaret Skjelbred hat es wirklich geschafft ein Buch zu schreiben, das berührt und überaus positiv in Erinnerung bleibt.

Note: 2.

7.7.08 21:43


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